Ungestüm
Ich höre nicht, was ich sehe. Was ich sehe, scheint fremd und unbestimmt.
Der Regen prickelt auf meiner Haut, laut und leise zugleich.
Leichte Gedanken prasseln nicht, sage ich mir. Nur ein ungestümes Gewitter macht Krach. Ein Sturm, der herbeizieht. Monströse Wolken.
Ich streife umher, schlittere, um mich dann wieder an dir festzuhalten.
Ich sehe dich nicht. Ich höre dich nicht. Doch du bist bei mir.
25. September 2017